Nehmen Sie sich so, wie Sie sind?

Erwarten Sie nicht mehr von sich, als Sie tatsächlich geben können

Das Leben kann oftmals ganz schön fordernd sein. Zeitstress, private wie auch berufliche Herausforderungen, gesellschaftliche und politische Umbruch-Situationen. So vieles – manchmal zu vieles – prasselt jeden Tag auf uns ein. Umso wichtiger ist es, achtsam sich selbst gegenüber zu sein. Was ist mir wichtig? Wie setze ich Prioritäten? Was sind tragende Säulen eines wertschätzenden Miteinanders?

Das Wesen des Menschen ist, keine Maschine zu sein
Trotzdem werden wir aufgrund von Daten, Zahlen, Ergebnissen etc. bewertet und klassifiziert. Vor lauter Fakten dürfen wir unser Gespür nicht vergessen. Wie oft tun wir etwas nicht, obwohl wir genau wissen, dass es in unserem Leben eigentlich gerade dran wäre? Aber hindert uns jemand daran?  Und was ist das, was dran ist? Interessanterweise meistens das, was uns unser Bauch oder Instinkt als Erstes sagt, während unser Verstand noch gar nicht weiß warum.

In einer Gesellschaft, in der laufend höhere Erwartungen gestellt werden oder uns auch der eigene Anspruch im Weg ist, wird das Menschliche oft zu weit in den Hintergrund gerückt. So machen wir mit einem übertriebenen Perfektionsanspruch uns und anderen Druck. Letztlich geht es darum herauszufinden, wo hohe Erwartungshaltungen und eigener Anspruch tatsächlich sinnvoll und zielführend sind. Somit liegt es an uns, immer wieder kritisch zu hinterfragen bzw. unsere Selbstreflexion zu schulen, in welchen Bereichen welche Anforderungen angebracht, und wo sie inhuman und herzlos sind.

„Perfektion ist out.“
Vielleicht geht es manchmal nur darum, Fehlern einen liebevollen Platz zuzugestehen und nicht an engen Idealen festzuhalten. Ich lade Sie ein, öfter Mut zur Unvollkommenheit zu haben!
Fehler dürfen sein. Eine Erinnerungshilfe, um situationsbedingt entsprechende Achtsamkeit in den Alltag miteinzubeziehen, könnte folgendes Motto sein: „Perfektion ist out.“ Damit meine ich Perfektion zu einem Preis, der auf Kosten von Menschlichkeit geht.

Auch dieser Beitrag hat keinen Anspruch auf Perfektion und ebenso habe ich keine „allgemein gültigen Rezepte in der Schublade“, aber ich kann Ihnen anbieten, gemeinsam neue Blickwinkel zu erforschen. Seien Sie offen, in jedem Augenblick frei zu entscheiden, wie achtsam Sie Ihr Leben betrachten und gestalten möchten.

 

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